voice

KS Linda Watson
Prof. Gerhard Kahry

August 6 - 12

Fee

€ 530,- (Application fee: € 120,- / course fee: € 410,-)

Application deadline

July 21

Concert

August 12, 4 p.m., Meierhof Gutenstein

Please note: Accommodation and meals are NOT included in the fees. You can find a list for accommodation here.

 

About KS Linda Watson

The world-famous American singer Linda Watson is one of the best Wagnerian sopranos of our time. In addition to her incomparable dark timbre the conductors particularly appreciate her enormous flexibility and musicality, which has led her to collaborating with such artists as Leonard Bernstein, Claudio Abbado, Zubin Metha, Antonio Pappano, Christian Thielemann, Placido Domingo and many others.  KS Watson was named Professor of Voice at the Music and Art Private University of the City of Vienna (MUK) in 2017.

This year KS Watson will share her valuable knowledge and artistic experience as part of a joint Masterclass with Prof. Gerhard Kahry. The Viennese opera - and concert singer was director of the Department of Voice and Music Theatre from 1986 to 1990,  later he became Dean at the University of Music and Performing Arts Vienna. After his successful singing career as a tenor Prof. Kahry has established himself as a prominent singing teacher. Through his pedagogical work numerous young talents found engagements at renowned opera houses.

They will be accompanied by Manfred Schiebel (Univ.Prof. MUK and MDW Vienna) and David Hausknecht (MDW Vienna).

About Gerhard Kahry

Born in Vienna, Austria, first studies and completion in Mechanical Engineering. Completion of studies in Voice classic and teaching- qualification in Vienna (Hochschule für Musik, Konservatorium der Stadt Wien, Conservatorio in Milano, Italy)

Teachers:  Maestro Barra - Conservatorio G. Verdi in Milano, Italy

1966 Engagement as First lyric tenor in Vienna/Volksoper, Oberhausen, Saarbrücken. Salzburg, Innsbruck .

Many concerts with “Oratorium - Lied”-Repertoire, performances in Brasil, Canada, USA, Japan, South Korea.

Repertoire: 30 Tenor-parts in International Opera-Houses: Rodolfo, Ferrando, Duca, Max, Tamino, Rinuccio, Alfredo, Faust u.s.w.

1972 prize winner of the International Vocal-competition in Geneve, Switzerland.

Since 1980 head of class for Voice, 1986-1990 head of department Sologesang und musikdramatische Darstellung at the University for Music and performing art in Vienna.

Masterclasses in Japan, Polen, Finnland , Italy, South Korea. 1992 together with Giuseppe Di Stefano in Orvieto (Italy),

Special disciplines: Interpretation of Mozart-Vocalmusic, Belcanto-Style (Responsibility for research and development).

Juror bei Internationalen Gesangswettwerben , u.a. in Warschau und beim Internationalen „Alfredo Kraus-Competition“, “Belvedere-Competition“, „Meran 2000“ u.a.

Since 1996 Coach in Vocal training for the soloists of the Finnish National-Opera in Helsinki.

Since 2006 Coach in Vocal training in the Australian Opera House, Sydney.

Since 2002 Dean of Studies forVoice, Musical Theatre Direction, Performing Art, Film and Television of the University for Music and performing Art in Vienna, Austria.

2006 Masterclass in Seoul, South-Korea - (Mozart-Vocalmusic-Interpretation)

2007 Invititations for Jurorship at the International Vocal-Competition at the National Opera Warsaw, Poland and at the International Competition in Geneve, Switzerland

2008 - 2016 Masterclasses in HongKong, Mianyang (China) South Korea and in Austria and Italy for Vocal-teachers.

 

Über KS Linda Watson

Linda Watson zählt zu den bedeutenden dramatischen Sopranen unserer Zeit.

Ob im Wagner-Oeuvre als Interpretin aller BRÜNNHILDEn, der Isolde oder als Sängerin der großen Strauss-Partien wie der MARSCHALLIN, der FÄRBERIN, ARIADNE und allen voran ELEKTRA, verleiht Linda Watson den berühmten Figuren ihres Fachs neue, sensibel ausgearbeitete Facetten.

An der New Yorker MET unter James Levine oder als KUNDRY neben Placido Domingo in Los Angeles, als ORTRUD an der Mailänder Scala oder in der Wiener Staatsoper als ISOLDE mit Peter Seiffert - von Paris, über Tokio und Bayreuth bis Buenos Aires erstrecken sich die Einsatzorte der gefragten Künstlerin.

Von keiner anderen Sängerin liegen so viele, offizielle Ring-Einspielungen vor wie von Linda Watson, darunter sowohl die jüngste Bayreuther als auch die 2014 Grammy nominierte Wiener Gesamteinspielung unter Christian Thielemann.

Ihr ELEKTRA-Debüt in Baden-Baden, aufgenommen und als Blu ray erhältlich, erweiterte das Spektrum an Interpretationen der Titelpartie um eine noch nicht dagewesene, hoch verinnerlichte Deutung.

Mit der längsten Opernpartie der Welt, entwickelt aus der Zusammenfassung sämtlicher BRÜNNHILDEn der Wagner-Tetralogie, ersang sie sich in einer neunstündigen Opernvorstellung auf höchstem Niveau einen einzigartigen Rekord. Auch diese Leistung ist auf Film dokumentiert. 
Dabei begann die aus San Francisco stammende Sängerin als Mezzosopranistin, die Ende der 80er Jahre von Leonard Bernstein nach Wien geholt wurde, um dort mit ihm sein „A quiet place“ zur Aufführung zu bringen. In der Folge erarbeitete sich Linda Watson ihr Mezzo-Repertoire vorwiegend in Deutschland mit Rollen wie AZUCENA in Verdis „Il trovatore“, der MARINA in Mussorgskis „Boris Godunov“ oder auch der BRANGÄNE in Wagners „Tristan und Isolde“

Zwischen 1992 und 2005 stand Linda Watson als Ensemblemitglied zunächst in Leipzig unter Vertrag und später in der Deutschen Oper am Rhein, deren Spielstätten sich in Düsseldorf und Duisburg befinden. In diese Zeit fiel ihr Fachwechsel vom Mezzo zum Sopran, so dass man sie nun auch als MARSCHALLIN in „Der Rosenkavalier“ und ARIADNE in „Ariadne auf Naxos“ erleben konnte. Vor allem aber wurde Linda Watson zunehmend eine begehrte Wagner-Sängerin und neben KUNDRY in „Parsifal“ sowie ORTRUD in "Lohengrin" als BRÜNNHILDE in „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ eingesetzt.

Linda Watsons außergewöhnliche KUNDRY-Interpretation erregte die Aufmerksamkeit Placido Domingos, der sie 2001 für die Rolle nach Barcelona holte, wo der Tenor an ihrer Seite den Parsifal sang.  Der Erfolg dieser künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Linda Watson und Placido Domingo war so groß, dass beide zusammen auch in Madrid, Washington und Los Angeles auftraten. Außerdem ergab sich auf diese Weise Linda Watsons MET-Debüt in New York ebenfalls als KUNDRY an der Seite Placido Domingos. 1998 folgte sie einem Ruf zu den Bayreuther Festspielen, wo sie zunächst als KUNDRY in "Parsifal" auftrat, um ab 2005 die drei BRÜNNHILDE-Partien in  „Die Walküre“,  „Siegfried“ und „Götterdämmerung“  anlässlich der Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ unter Christian Thielemann zu interpretieren.

Dirigent Christian Thielemann dazu:

Wir haben die beste Ring-Besetzung der Welt. (...) Linda Watson hat den richtigen, dunklen Klang, den ich mir für Brünnhilde wünsche. (Die Welt, 24. Juli 2006)

Neben Linda Watsons unverwechselbaren Timbre schätzen Dirigenten besonders die enorme Flexibilität ihrer Stimme und ihre hohe Musikalität, was in den letzten Jahren vermehrt zur Zusammenarbeit mit prägenden Künstlern wie Claudio Abbado, Zubin Metha, Antonio Pappano, Christian Thielemann, Kent Nagano, Christoph Eschenbach, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Jeffrey Tate, Gidon Kremer, Jiri Kout, James Levine, Valery Gergiev, Daniele Gatti, James Conlon, Heinz Fricke, Hartmut Haenchen u.v.a.m. führte.

Über Prof. Gerhard Kahry

Geboren in Wien, Berufsausbildung zum Maschinenbauer, danach Beginn des Musikstudiums.

Ausbildungzum Opernsänger bei Tino Pattierea, Hochschule für Musik in Wien, in München bei Ksg. Max Lorenz und in Milano bei Maestro Barra -Conservatorio G. Verdi, Ksg. Hilde Zadek und Ksg. Anton Dermota.

1966 Engagementantritt als 1. lyrischer Tenor in Wien, Volksoper, Oberhausen, Saarbrücken, Salzburg, Innsbruck.

Zahlreiche Konzertreisen mit Oratorien - und Liedrepertoire, sowie Gastspiele in Brasilien, Canada, USA u.a.

Ca. 30 erste Tenorpartien an Opernhäusern gesungen, darunter Rodolfo, Ferrando, Duca, Max, Tamino, Rinuccio, Alfredo , Faust u.s.w.

1972 Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbes in Geneve.

Seit 1980 Lehrstuhl für Gesang, 1986-1990 Leiter der Abteilung Sologesang und musikdramatische Darstellung,  Studiendakan für Gesang und Musiktheater, Darstellende Kunst, Film und Fernsehen an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 

Meisterkurse in Japan, Polen, Finnland , Italien, Korea, China.  

1992 zusammen mit Giuseppe Di Stefano in Orvieto (Italien), ausgerichtet auf die Gesangskultur im Belcanto- Stil. 

Weiteres Spezialgebiet: Interpretation von Mozart- Vokalliteraur.

Juror bei Internationalen Gesangswettwerben, u.a. in Warschau und beim Internationalen „Alfredo Kraus-Wettbewerb“, Belverdere-Wettbewerb,“ Internationalen Wettbewerb in Geneve/Schweiz, Jan Kiepura (Polen)

Seit 2001 ständiger Gastprofessor an Universitäten in Seoul/Südkorea.

Ab 2007 Gastprofessor für Stimmbildung in China.

Coach für Solisten der Finnischen Nationaloper- Helsinki, weitersan der Australian Opera in Sydney. Masterclasses in Italien, Polen, Peking, Mianyang, Hongkong, Shanghai, Seoul u.a.